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  nijo architekten eth sia gmbh | Nina Wick-Lippuner und Johannes Wick | Grünhaldenstrasse 34 | 8052 Zürich
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Neues Bauhaus Museum Weimar

Internationaler zweistufiger Projektwettbewerb, erste Stufe, Oktober 2011

Weimar ist die Geburtstätte des Bauhauses und der frühen Moderne in Deutschland. Von 1919 bis zum Auszug nach Dessau im Jahr 1925 wurde in Weimar interdisziplinär Kunst, Grafik, Keramik, Theater, Textil und Architektur gelehrt und realisiert. Das Museum soll ein vitaler experimenteller Ort werden, welcher in Werkstätten diverse Programme anbietet und die Besucher aktiv einbindet. Unser Projektvorschlag ist ein geschlossener quadratischer Würfel, eingefasst mit rundum laufenden parabolischen Bögen, welche im allseitig zugänglichen Erdgeschoss offene Arkaden bilden und den Würfel stützen und tragen. Im Innenraum setzt sich die Bogenkonstruktion fort, Gewölbedecken überspannen die flexibel gestaltbaren Ausstellungsflächen. Eine Kaskadentreppe führt zum höchsten Punkt mit Ausblick auf den angrenzenden Volkspark. Der bereits vorhandene Baumbestand entlang dem Park wird verdichtet und auf das Museumsgelände erweitert.

 

Übersichtsplan Stadt Weimar mit neuem Bauhaus Musuem

 

Architekturwettbewerb Competition Neues Bauhaus Museum Weimar Modellfoto

 

Schnitt 1 Gewölbe und Bogenkonstruktion als Tragstruktur, Schnitt 2 Kaskadentreppe, Layout Ausstellungsorganisation

 
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Umbau Bauernhaus Eschlikon bei Winterthur
 

Umbau und Erweiterung Bauernhaus Eschlikon

Fertigstellung Februar 2012 | Fotos nijo architekten eth sia

Das Raumgefüge des Bauernhauses wurde geklärt und mit einem Erwei-terungsbau ergänzt, welcher vor der Witterung geschützt in der Scheune steht. Zwei neu implementiete Felder aus Holzstelen bringen viel Tageslicht und Sonne in das zuvor sehr düstere Haus. Diese Stelen erfüllen sowohl die Lastabtragung in der Fassade als auch die baugesetzliche Vorgabe klein-teiliger Befensterungen im Dorfkern. Der naturbelassene geölte Anhydrit-estrich mit unterschiedlichen Bodenhöhen und Betonkanten verweisen auf die ursprüngliche Nutzung des Erdgeschosses als Tenn und Feuerstelle.

Neue Fenster mit Holzstelen als Tragkonstruktion

  Der Gussboden mit historischen Bodenplatten
     

Die neue Küche befindet sich hinter den schräg gestellten Stützen

  Wohnraum mit schwarzer Küche, Gussboden Anhydrith geölt
     

Nordfassade mit neuer Tragkonstruktion

  Südfassade mit Umbau der Scheune
 
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Gewächshaus-Stapel für ein schmales Grundstück

Verdichtung

Die Verdichtung der urbanen Lebensräume bedeutet hierzulande in der Regel lediglich die Vergrösserung der Wohnflächen. Verdichtung sollte unserer Meinung nach jedoch umfassender gedacht werden und auch Dinge des täglichen Bedarfes näher heran holen und ein kleines Stück Autonomie schaffen. Während dem Variantenstudium für ein Haus auf einem schmalen Grundstück in Zürich entstand die Idee für diesen Gewächshaus-Stapel. Unten bildet der Stapel eine gedeckte Gartenlaube, dann folgen zwei Gewächshausebenen, zuoberst befindet sich ein Regenwasser-Sammel-Kubus, welcher mit Solarkollektoren bestückt ist zur Warmwasserproduktion des Wohnhauses.

 

  Gewächshaus Turm: Unten Gartenlaube, dann zwei Ebenen Gewächshaus und zuoberst ein Kubus mit Solarkollektoren
 
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Anbau Holzbau mit Panoramafenster
 

Umbau und Erweiterung Haus Freudenberg TG

Fertigstellung Januar 2012 | Fotos nijo architekten eth sia

Das Mehrfamilienhaus besteht aus einem Altbau mit bereits ausgebauter Scheune. Ursprünglich befand sich im Erdgeschoss der Landgasthof Freudenberg. Die Erweiterung schafft Platz für zwei neue Wohnungen. Die Dachform der Erweiterung leitet in der gewählten Schräge zum Bestand über und erzeugt im Innenraum ein grosszügiges Raumgefühl.

 

Perspektivischer Schnitt Anbau in Holzelementbauweise

  Umbau Anbau Mehrfamilienhaus Thurgau
 
Hoher Wohnraum mit Ausblick in die Landschaft   Der Wohnraum mit offener Küche und Lichtkonzept
 
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Kantonsschule Chur

Neubau Mensa / Mediothek / Unterrichtsräume
Projektwettbewerb 2011

Das Wettbewerbsprogramm forderte eine Mensa mit Mediothek, ein separates Unterrichtsgebäude sowie Räume für den Kulturgüterschutz. Zusammen mit den bereits bestehenden Unterrichtsgebäuden und dem Freibad soll ein Campus direkt unterhalb des Klosters Chur entstehen. Unser Entwurf ist eine Staffelung von unterschiedlich hohen kubischen Volumina, welche in der Fassade je nach Art der Nutzung anders ausformuliert werden.

Situation Kantonsschule

Eingangsbereich Mensa und Mediothek

 

Kantonsschule Mediothek

Fassade Ansicht und Schnitt

 
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A Room for London: Living Architecture

Internationaler zweistufiger Wettbewerb November 2010
Auslober: Living Architecture / Art Angel London
Engere Wahl für Shortlist / mehr als 500 Teilnehmer

In Zusammenarbeit mit dem Künstler Marc Elsener, Zürich

Ein temporäres Hotel in London für zwei Personen auf dem Dach der Queen Elizabeth Hall / Southbank Centre an der Waterloo Bridge.

Ansicht und Schnitte Southbank Centre London

  a room for london competition
Grundriss und Isometrie mobile Architektur
Modellfotos a room for London temporäres Hotel
 
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Umbau Anwaltskanzlei Uraniastrasse Zürich

  Umbau Anwaltskanzlei Zürich

Leuchten Regal Eigenbau nijo

Dezember 2010 | Fotos nijo architekten eth sia

Die Kanzlei befindet sich in einem denkmalgeschützten Jugendstilhaus in Zürich. Das Projekt konzentriert sich auf optimale Arbeitsabläufe und Rauminszenierung über Lichtstimmungen. Es gibt zwei unterschiedliche atmosphärische Welten, jene des Arbeitens und jene des Repräsentierens.

 

Modellfoto Blechpaneele

 
Sitzungszimmer und Empfang   Plan Umbau Büro
 
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Feuerwehr Ausbildungszentrum Bernhardzell

Projektwettbewerb Mai 2010

Das Terrain fällt stark ab zum Fluss Sitter. Ein massiver Sockel wird an die Hangkante gesetzt. Darüber befindet sich ein zeltartiges Dach, welches in einer zickzack-Linie dem Sockel folgt. Dieses Dach ist eine Anlehnung an grossfromatige landwirtschaftliche Bauten der 70er Jahre.

  Ansicht Fassade aus Beton und Blech
Das geknickte Dach bildet das Eingangsgeschoss   Wettbewerb OFA Bernhardzell
 
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Erweiterung historisches Ensemble Thayngen

Das denkmalgeschützte Ensemble ist ein Konglomerat von Werk-, Lager- und Wohngebäuden. Hangwärts wurde ein Speichersee angelegt, welcher ein riesiges Wasserrad speist. Der Neubau zeigt sich in Form von zwei langezogenen schwarzen Schuppen, welche sich der bestehenden Hierarchie der Bauten unterordnen. Dicke Sockelmauern folgen dem Terrainverlauf und bilden einen neuen Werkhof. Entwurf und Planung bis Baueingabe, Ausführung durch eine Generalunternehmung.

Die Erweiterung bildet einen neuen Werkof

  Erweiterung im historischen Ensemble, Denkmalschutz
Die Produktionshalle mit Werkhof
 
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Umbau alte Wagnerei Böbikon / AG

Umbau 2008. Die ehemalige Wagnerei besteht aus einem Wohnteil mit vorgelagertem Laubengang und der Wagner-Werkstatt. Der Ausbau fokussiert auf die Werkstatt, in welche wir einen zweigeschossiger Wohnraum mit Feuerstelle eingebaut haben. Gleichzeitig führt über diesen Wohnraum die neue Erschliessung in die Obergeschosse. Im alten Wohnhausteil wurde die Küche erweitert und neu organisiert. Unser Konzept war darauf bedacht, die alte Werkstatt in ihrer Struktur zu belassen und sämtliche bestehenden Öffnungen zu übernehmen, um das urspüngliche Erscheinungsbild des Gebäudes zu bewahren. Die neue Erschliessung ist losgelöst von der bestehenden Struktur in die ehemalige Werkstatt gestellt. Sie ist aus kaltgewalztem, unbehandeltem Schwarzstahl konstruiert.

Modellfotos Umbaukonzept

 
Umbau historisches Haus
 
Denkmalpflege, Denkmalschutz und moderne Architektur
 
Fotos: Nina Baisch
 
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Drei Wohntürme

Ersatzneubau in denkmalgeschütztem frühindustriellen Komglomerat mit Wasserrad.
Entwurf und Planung 2009 / 2010
Projekt sistiert

 

  Wohnturm Ansicht
 
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Freitag Reference Editorial Space

Grüngasse Zürich, 3. bis 30. September 2010
Projektierung und Ausführung

Der Zürcher Taschenfabrikant Freitag lanciert nach 17 Jahren eine neue Kollektion. Dazu wird ein Monat lang Tag für Tag eine Zeitung gedruckt. Der Reference Editorial Space ist Redaktion, Druckerei, Leseraum, Treffpunkt und Shop. Die Druckpresse stammt aus dem Jahre 1840.

 

 

 

  Freitag Reference Space
 
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Kiosk Strandbad Mythenquai Zürich

Projektwettbewerb Dezember 2010

In Zusammenarbeit mit Tur Landschaftsarchitekten BSLA und dem Künstler Marc Elsener.

Der Künstler Marc Elsener verfremdet Badeszenen auf Oelbildern

  Wettbewerb Kiosk Strandbad Mythenquai Zürich. prefab Betonkacheln
 
Lageplan Kiosk am Strand, Ansicht Betonelemente
     
 
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The New Maribor Art Gallery, Maribor (SI)

Internationaler Projektwettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil. Dritter Rundgang mit 35 von 217 eingereichten Projekten.
Februar 2010

Das neue Kunstmuseum schliesst die Lücke zwischen der Altstadt und der Vorstadt. Es soll ein zentraler Begegnungsort für die Stadtbevölkerung werden. Neben den Museumsräumen für die permanente Sammlung und für temporäre Ausstellungen beinhaltet das Raumprogramm ein Architekturforum, Ateliers für Kreative, eine Bibliothek, ein Kindermuseum, Wohnungen sowie Restaurant, Club und Bar.

Das Museum grenzt an die Altstadt

  Kunstmuseum Maribor Modell
 
Die Gebäude bilden einen Museumshof   Das Museum am Flussufer
 
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Neubau Gemeindehaus Richterswil

Projektwettbewerb Januar 2010

Der Perimeter befindet sich am Rand zum alten Dorfkern in abfallendem Gelände. Neben der Gemeindverwaltung forderte das Raumprogramm zusätzlich Gewerbeflächen, Büros, Wohnungen und eine öffentliche Tiefgarage. Unser Entwurf befasst sich mit zwei typischen Eigenarten, welche wir im alten Dorfkern von Richterswil vorgefunden haben: 1. Enge schmale Gassen und versteckte Höfe, 2. Kleinbauten, welche im gesamten Dorfkern dicht gestreut sind und vorwiegend Kleingewerbe aufnehmen. Unser Fokus lag darauf, den städtischen Kontext in der vorhandenen Masstäblichkeit weiterzuspielen und das Prinzip der Gassen und Kleinbauten aufzunehmen. Um das Hauptgebäude herum haben wir dreigeschossige Turmbauten gestreut, die Zwischenräume sind mit Freitreppen ausgefüllt.

  Grundriss Gemeindehaus
Analyse Richterswil Städtebau   Zwischenzone Terrasse Turmhaus mit Wohnateliers
 
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A beautiful Day /////// Camera Obscura //////

Lochkamera Eigenbau nijo

Lochkamera Fotos nijo

  pinhole fotografie von nijo
 
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Neubau Verwaltungsgebäude der Stadt Biel

Projektwettbewerb September 2009

Empfang Eingangsbereich Bürogebäude

Das neue Verwaltungsgebäude ist Bestandteil der umfassenden Stadterneuerung auf dem ehemaligen Gaswerkareal in Biel. In unmittelbarer Nachbarschaft steht das markante Kongresshaus aus den 70er Jahren. Unser Entwurf geht Wahlverwandschaften mit dem Kongresshaus ein, übernimmt strukturelle und konstruktive Elemente, entwickelt diese jedoch weiter. Das auch beim Kongresshaus vorhandene Fassadenraster mit liegenden Rechtecken haben wir zu einer Doppelfassade skaliert, welche auf natürliche Weise den Energiehaushalt des Gebäudes reguliert, kühlen im Sommer und heizen im Winter.

  Grundriss Ansicht mit Doppelfassade
Kunsthof Raumgestaltung Verwaltungsgebäude Neubau Minergie
 
 

Umbau / Sanierung Haus Adler Lauterbrunnen

Studienauftrag im selektiven Verfahren

Das Haus Adler in Lauterbrunnen wurde als Hotel in der Belle Epoque gebaut. Es ist ein wichtiger Zeuge der Anfänge des Tourismus im Berner Oberland und steht unter Denkmalschutz. Momentan ist mehr oder weniger improvisiert die Gemeindeverwaltung im Gebäude untergebracht. Der Studienauftrag hatte zur Aufgabe, die Gemeindeverwaltung neu zu organisieren mit Fokus auf die betrieblichen Abläufe. Zudem werden Wohnungen im Gebäude untergebracht. Die Gesamtsanierung erfolgt auf Minergie-Level. Unser Konzept sah vor, einzig den Haupteingang als von aussen sichtbarer Eingriff zu artikulieren. Im Gebäudeinneren bleibt die elementare Tragstruktur erhalten, Büros und Wohnungen passen sich der Bausubstanz an. Das Treppenhaus aus der Belle Epoque bleibt erhalten und wird mit einem Lift ergänzt, welcher gleichzeitig die Erdbebensicherheit erhöht. Die hangseitigen Kellerräume werden zu einer Cafeteria mit zuschaltbarem Sitzungszimmer ausgebaut.

Studienauftrag September 2008

 
Umbau Erweiterung Belle Epoque und Jugendstil. Denkmalschutz
 
 

Städtebauliche Reparatur Meisterhäuser Bauhaus Dessau, UNESCO Weltkulturerbe

2. Preis Internationaler Realisierungswettbewerb mit Beauftragung zur Weiterbearbeitung

Die Bauten des Bauhauses in Dessau und Weimar gehören zu den weltweit wichtigsten materiellen Zeugnissen der Moderne und wurden daher 1996 von der UNESCO auf die Liste des Welterbes gesetzt. Nun soll die durch Bomben im Zweiten Weltkrieg teilzerstörte Gesamtanlage der Meisterhaussiedlung städtebaulich repariert und aufgewertet werden. Unser Entwurf beabsichtigt, die städtebauliche Erscheinung der Gesamtanlage präzise wiederherzustellen, die Baukörper des Direktorenhauses Gropius, der Doppelhaushälfte Moholy-Nagy sowie der Gartenumfassungsmauer jedoch auf einer elementar-abstrakten Ebene zu halten. Unsere Haltung verweigert sich der Verlockung einer detailgetreuen Rekonstruktion, welche die Spuren der Zeit verunklären würde. Die neuen Baukörper sind durchwegs in schwarz eingefärbtem Fiberglas gehalten.

Wettbewerb Mai 2008
Weiterbearbeitung August 2008 bis September 2009
LP 1 bis LP 4 HOAI

  Haus Gropius und Haus Nagy, Meisterhäuser Bauhaus Dessau
 
Schwarze Körper bilden den Nachbau, keine Rekonstruktion.
 
Modellfotos Haus Moholy-Nagy und Haus Gropius
 
 

Orthodox Church Square Macedonia Skopje (MK)

Internationaler Projektwettbewerb

Juni 2008

Der Platz Macedonia liegt gegenüber der Altstadt von Skopje in der Achse der historischen Steinbrücke, welche über den Fluss Vardar führt. Der Platz zeichnet sich durch eine heterogene Bebauung aus, welche auf dem städtebaulichen Masterplan Kenzo Tange's aus den 70er Jahren beruht. Unser Entwurf für die orthodoxe Kirche fügt sich solide-ruhend in die Platzbebauung ein, markiert aber durch eine perforierte, mit Gold hinterlegte Fassade die Wichtigkeit des Gebäudes. Die Perforation gestalteten wir durch tausende kleiner orthodoxen Kreuze. Wir haben versucht, die traditionelle orthodoxe Kreuzkuppelkirche, welche sich in der Regel mit differenzierten Gebäudeteilen, Dächern, Gewölben und Kuppeln nach aussen abzeichnet, in eine ruhige Kubatur umzuwandeln. Dies erfolgte durch die Verschmelzung der orthodoxen Kreuzkuppelkirche mit der römischer Basilika. Der Innenraum folgt trotz dieser Verschmelzung den strengen Abläufen der orhtodoxen Liturgie.

  Neubau moderne Kirche
 
 

Schutzobjekt Denkmalpflege, Rössligasse Winter-thur Seen

Planerwahlverfahren Stadt Winterthur



Juni 2008

Die Untervogtei in Winterthur Seen gehört zu den wichtigsten Zeitzeugen ausserhalb der Altstadt von Winterthur. Das Planerwahlverfahren konzentrierte sich auf die Erweiterung der Kreisbibliothek Seen sowie die Neuorganisation der Erschliessung des oberen Wohngeschosses. Unser Konzept plädiert für einen behutsamen Umgang mit der historischen Bausubstanz im Sinne der Denkmalpflege und respektiert das bestehende Kammerprinzip. Die Verbindung zwischen den Haushälften wird ohne zusätzliche Durchbrüche ermöglicht, die Erschliessung ins Obergeschoss lässt den ursprünglich vorhandenen Querkorridor wieder neu aufleben.

 

  Haus Rössligasse, Denkmalschutz und Denkmalpflege
 
 

"Die gute Farbe 2008"
Förderpreis Schweizerischer Werkbund / Haus der Farbe Zürich

Nominierung nijo architekten eth

Das Haus der Farbe schreibt zusammen mit dem Schwei-zerischen Werkbund den Förderpreis “Die gute Farbe” aus. Dabei sollen Gestalterinnen und Gestalter ausgezeichnet und gefördert werden, welche im Fachgebiet Architektur und Innenarchitektur durch einen besonders qualitätsvollen Umgang mit Farbe und Oberfläche in der Innen- oder Aussen-raumgestaltung auffallen. Darin enthalten ist auch Materialfarbe, Ornament / Grafik, Farbe und Licht.

Wir sind mit den realisierten Bauten Zürich, Winterthur und Frauenfeld nominiert worden.

  Umbau Projekte von nijo architekten
 
 

Atelierhaus Zürich Seebach

2006 Umbau / Totalsanierung

Das kleinteilige Haus aus den 30er Jahren wurde zu einem hellen Atelierhaus mit einem Grossraum, welcher sich über zwei Geschosse und die gesamte Fassadenlänge erstreckt, umgestaltet.Tageslicht im Überfluss und Sonne von früh morgens bis spät abends vermitteln im Inneren eine belebende, heitere Atmosphäre. Die nordseitige Fassade wurde auf die gesamte Länge freigestellt, das Bad und WC neu in einem innenliegenden Kern untergebracht. Dieser Kern ist zur freigestellten Fassade hin raumhoch verglast, von der Badewanne aus geniesst man den Ausblick in den Garten.

Umbau Wohnhaus Zürich

  Umbau 30er Jahre Haus. Der Atelierraum ist eine zweigeschossige Loft
     
Der Kern nimmt die Nasszellen auf Küche im offenen Raum Umbau Dachraum
Holzofen aus Stahl
 
Fotos: Nina Baisch
 
 

Umbau Wohnhaus Winterthur Wülflingen
Inventarobjekt Denkmalpflege

2007

Umbau / Restaurierung denkmalgeschütztes Wohnhaus in Winterthur Wülflingen. Der architektonische Eingriff fokussiert auf den ehemaligen Ökonomieteil im Erdgeschoss, in welchem eine grosszügige, helle Küche das Zentrum des Hauses bildet. Im Obergeschoss wurde das Bad erneuert. Die schützenswerten Bauteile, Materialien und Farben sind in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege Stadt Winterthur, Dr. Daniel Schneller, fachgerecht erhalten und instand gestellt worden.

 

Fotos: Nina Baisch

  Umbau Denkmalschutz Winterthur Wülflingen
     
Korridor mit historischen Tonplatten am Boden und Sumpfkalk an den Wänden Der Ofenraum ist neu Garderobe Bad Sumpfkalk Winterthur Wülflingen
Schwarze Küche mit Kubus Farbkonzept Innenarchitektur Wohnzimmer Sanierung Fischgrat Parkett
 
 

Umbau / Erweiterung Wohnhaus Frauenfeld

2007

Das Wohnhaus aus den 70er Jahren wurde umfassend saniert und mit zwei Annexbauten erweitert. Das Umbaukonzept interpretiert auf spielerische Weise prägende Stilelemente der 70er Jahre. So führen die beiden Erweiterungsbauten die schräge, assymetrische Linienführung weiter, die Fassade haben wir mit einem Punkteraster belegt, welches die verschiedenen Volumina strukturiert und herauskristallisiert. Dieses Punkteraster wurde von einer Globus-Blechdose aus dem Jahre 1972 übernommen, welche wir im Keller des Hauses entdeckt haben.
Im Hausinneren haben wir den Eingangsbereich umgestaltet und ein Bad zur Wellnesszone erweitert.

Fotos: Nina Baisch

  Umbau Erweiterung Einfamilienhaus Frauenfeld
Ansicht Erweiterungsbauten
     
Anbau moderne Architektur Farbkonzept Innenraum, alles Grün Gartengestaltung mit grobem Flusskies Punkteraster auf der Fassade
Neues Bad Das Haus stammt aus den 70er Jahre
 
 

Plattform08 ewz Selnau Zürich Ausstellungsarchitektur

27. Februar - 8. März 08

in Zusammenarbeit mit nullserie, Mika Schell

Der Verein "Kunstwollen" aus Basel veranstaltete zum zweiten Mal die Ausstellung Plattform in Zürich. Plattform08 bringt junge Künstlerinnen und Künstler aus sieben schweizerischen Fachhochschulen in einer Ausstellung zusammen und präsentiert damit einen Querschnitt auf höchster Ebene durch das junge und zukunftsweisende Kunstschaffen in der Schweiz. Wir gestalteten die Ausstellungsarchitektur in der denkmalgeschützten Halle des EWZ Selnau. Das Konzept sah vor, mit einem von der gebauten Struktur losgelösten Kubus die grosse Halle in verschiedene Zonen zu unterteilen und grosszügige Flächen und Raumsituationen für die Kunstwerke zu schaffen.

Link: Plattform08

 
       
Ausstellungsarchitektur Plattform 08 ewz Selnau Halle unter Denkmalschutz Vernissage Szenografie Kunst Ausstellung temporäres Museeum
Kubus als Tribüne für Veranstaltungen
 
 

Wettsteinpark Luzern Wohnen im Turm

Investorenwettbewerb, November 2007

In Zusammenarbeit mit Baupool AG und Boris Tur Landschafts-architekten

Der Wettsteinpark befindet sich oberhalb der Stadtmauer in Luzern und wurde zu Beginn des 20. Jht mit einer Villa und Mammutbäumen angelegt. Der Park ist in Besitz der Stadt Luzern, welche hier seit den 70er Jahren die Stadtgärtnerei betrieben hat und nun den Park verkaufen möchte. Dazu wurde ein Investorenwettbewerb ausgeschrieben.
Unser Konzept sah vor, fünf schlanke, 20 Meter hohe Turmbauten radial um die bestehende Villa und den Terrassierungen der Gärtnerei folgend, anzuordnen. Die Wohntürme stehen auf Plattformen, welche ein neues System aus Wegen und Inselartigen Plätzen bilden. Die Turmbauten sind in der Ausformulierung des Volumens und der Fassaden bewusst spröde und karg gehalten, die Erdgeschossebene ist nicht bewohnt und steht den Parkbesuchern zur Verfügung.

  Wohnen im Turm, Turmhaus
   
Das Modell mit den Wohntürmen
 
 

Wohnen an der Landstrasse Birmenstorf (AG)

2008. Neubau Wohnhaus an exponierter Lage.
Projektentwicklung bis Baueingabe für eine Generalunternehmung

Am westlichen Dorfrand von Birmenstorf liegt ein Stück Land mit schöner Aussicht in die Auenlandschaft des Limmattals. Die Lage ist jedoch exponiert, die Landstrasse ist stark frequentiert. Der Lärmschutz wurde zu einem massgeblichen Entwurfsfaktor. Wir haben das Gebäude als bewohnbaren Felsbrocken an die Landstrasse gesetzt. Das Wohnhaus nimmt drei Wohnungen auf, eine Erdgeschosswohnung und darüberliegend zwei Maisonette. Die Strassenfassade bietet mit grossen Festverglasungen Panoramablicke aus den Wohnungen, dient gleichzeitig aber auch als Schutzschild gegen den Lärm. Rückwärtige Dachterrassen bieten Ruhe und Ausblicke in die Rebberge. Das Wohnhaus ist nicht unterkellert, Waschküchen und Abstellräume befinden sich jeweils direkt auf Geschossebene.

 

  Neubau Mehrfamilienhaus mit Lärmschutz
 
 

Waldhäuser Würenlos (AG)

Machbarkeitsstudie 2008

Am westlichen Rand von Würenlos geht das Siedlungsgebiet entlang dem Furtbach in einen Wald über. Unsere Machbarkeitsstudie befasste sich mit dem letzten Grundstück direkt am Waldrand und am Furtbach. Wir studierten die Möglichkeiten, trotz der vielen Auflagen - Waldabstand, Gewässerabstand - das Grundstück sinnvoll zu nutzen, aber auch die Atmosphäre des nahen Waldes aufzunehmen. Das Ergebnis unserer Studie sind fünf Minimalhäuser, welche sich durch ihre Einfachheit und Unkompliziertheit der Vorstellung des Lebens im Walde nahe kommen. Die Problematik der Besonnung am Waldrand lösten wir durch südseitig ausgerichtete Dachterrassen.

  Neubau Wohnsiedlung Low Budget
   
Einfache Architektur kostengünstig Grundrisse einfach und bescheiden bauen, Nullenergie Architektur
 
 

Restaurant San Marco Zürich

Januar 2007

Das Restaurant San Marco existiert seit 30 Jahren am Tessinerplatz in Zürich. Unsere Neugestaltung konzentrierte sich auf die Deckenlandschaft, welche als Sheddach den Raum nach oben öffnet, eine subtile Raumunterteilung erzeugt und sehr schöne Lichtstimmungen schafft. Die runde bestehende Bar haben wir mit farbigen Streifen belegt, um einen Hauch von Ferienstimmung in das Restaurant zu bringen. Das Mobiliar und der Boden sind einheitlich in geölter dunkler Wenge, welche sich zurückhaltend edel präsentiert.

Foto: Nina Baisch

  Umbau Restaurant Bar Zürich
Schnitt Innenarchitektur
 
 
 

Werkatelier Maag Areal 2004 bis 2006

Zwischennutzung des leerstehenden Traforaumes im Maagareal Zürich. Wir entwickelten Prototypen für Möbel und Leuchten und produzierten von den besten Stücken Kleinserien. Die Prototypen wurden an Designmessen in Köln, Mailand und Zürich gezeigt.

 

  Sideboard und Leuchten
 
 
 

Messestand Designnetzwerk THE SEED, Milano

Messestand für das Textildesign-Netzwerk the seed an der Scoperta in Mailand. Der Messestand misst 14 x 3 m und ist 6 m hoch. Das Design lehnt sich an den seed-Slogan wired and inspired: 8000m naturbelassene Cocos-Seile wurden zu einer raumbildenden, durchlässigen Textur verflechtet und aufgespannt. März 2006.

  Messestand Architektur Mailand
     
Design Low Budget Messestand Präsentation Szenografie Inszenierung Architektur mit einfachsten Mitteln
 
 

Umbau Liquid Lounge Bern

Eingeladener Wettbewerb 1. Rang

Planung bis Baueingabe. 2005

Die Liquid Lounge befindet sich auf der Galerie des ehemaligen Cabarets Mocambo mit Ausblick auf den darunterliegenden Liquid Club. Die Lounge ist ein multifunktionaler Raum mit Bar, DJ und raumhohen Projektionsflächen. Die Projektionsflächen können je nach Event mit passenden Motiven / Filmen bestrahlt werden. Die Möblierung ist in weiss gehalten, damit sich die Lichtstimmungen auf deren Oberflächen abstrahlen können.

  Umbau Club und Bar
     
Projektion pink Projektion grün Projektion gelb
Projektion orange projektion rot Projektion blau
 
 

Umbau Druckerei Karl Schwegler AG Zürich

Umgestaltung der Büroetage und der Fassade. Die Büroetage ist ein offener Grossraum, welcher durch ein in der Raummitte mäandrierendes Regal-Möbel strukturiert wird. Der Grossraum wird durch raumhoch verglaste Einzelbüros und Sitzungszimmer gesäumt. Die gebäudehohen Kreisflächen auf der Fassade spiegeln die Druckfarben Cyan und Magenta wieder und verleihen der Druckerei einen sehr hohen Wiedererkennungswert im wilden Neubaugebiet Zürich Oerlikon.

  Umbau Fassadengestaltung Gewerbehaus, corporate identity
 
 

Stadthaus Wien

Erweiterung / Totalsanierung Stadthaus mit Hinterhofgebäuden in Wien (A). Barbetrieb, Pension mit zehn Zimmern, drei Wohnungen und openair-Kino im Hof.

Das Stadthaus befindet sich in Fussdistanz zum Stephansdom und gewährt wunderschöne Aus- und Einblicke in die kunterbunten Hinterhöfe Wiens.

  Umbau Stadthaus Wien
     
Kino im Hof Bar im Hof Schnitt Umbaukonzept
     
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